21.12.2015

Frohe Weihnachten



 

Vielen Dank, liebe Technik!

 

Ach wie wär' des fad, wenn des olle Computer-G'lump immer funktionieren tat!

 

Kein Adrenalinausstoss mehr beim Drucken, Speichern
oder Installier'n - Wo blieb' denn da der Kick, wenn die Sachen immer funktionier'n?

Und sollt' die IT, sich doch mal zier'n - dann können's wie eh und je mit uns fei telefonier'n!

Und weil des immer no' so iss und immer schon so war:

 

Wünschen wir Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Fest
und ein und gutes neues Jahr!

 

 

 

Bitte beachten Sie folgende Feiertagsregelung:

Am 24.12.2015 und 31.12.2015 haben wir ganztägig geschlossen.

 

Von Montag, den 21.12.2015 bis Mittwoch, den 23.12.2015,

sowie von Montag, den 28.12.2015 bis Mittwoch, den 30.12.2015

ist unser Büro ganz normal von 9 - 18 Uhr durchgehend besetzt.

Im neuen Jahr ist unser Büro dann ab Montag, den 04.01.2016
wie immer ganz normal von Mo - Fr jeweils von 9 - 18 Uhr besetzt.

 

Mit weihnachtlichen Grüßen

Ihr d·bug Team

 

 


24.11.2015

Potentielle Sicherheitslücke auf einigen Dell Rechnern!


Am 24.11.2015 wurde bekannt, dass es eine potentielle Sicherheitslücke auf einigen Dell Rechnern gibt. Welche Dell Rechner (Serie, Modell) genau betroffen sind lässt sich leider nicht genau eingrenzen.
 
Diese Sicherheitslücke wird durch eine auf manchen Dell Systemen vorinstallierte Dell Software verursacht und besteht darin, dass ein potentieller Angreifer auf einem der betroffenen Dell Systeme unter Umständen verschlüsselte Verbindungen zu Webseiten trotzdem im Klartext mitlesen kann. Aktuell ist jedoch nicht bekannt, dass diese Sicherheitslücke aktiv durch irgendwelche Exploits ausgenutzt wird.

 

Ob Ihr Dell Rechner betroffen ist können Sie überprüfen, in dem sie folgende Website Opens external link in new windowhttps://edell.tlsfun.de/de/ mit dem Internet Explorer öffnen.
 
Hinweis: Alle d·bug Update Service Kunden wurden bereits darüber per E-Mail informiert,  dass wir diese potentielle Sicherheitslücke, sofern auf dem Dell Rechner vorhanden, beim nächsten regulären Update Service Termin automatisch und kostenfrei entfernen werden.

Allen anderen Kunden mit Dell Rechner sind wir natürlich auch beim Überprüfen Ihres Dell Systems und ggf. Entfernen der Sicherheitslücke behilflich - dazu können Sie gerne einen Termin für einen Fernzugriff oder bei uns im Büro mit uns vereinbaren.
 
Bei weiteren Fragen zu der Sicherheitsmeldung stehen wir Ihnen wie gewohnt unter 089/7901033 telefonisch mit Rat und Tat zur Seite.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


10.11.2015

Phishing-Mails: Warum funktioniert das?


Vor kurzem landete beim Autor (Mitarbeiter der d·bug GmbH) abends privat mal wieder eine Phishing-Mail im Posteingang. Obwohl relativ offensichtlich, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt war die Neugier geweckt, diese Mail einmal genauer unter die Lupe zu nehmen - hier nun das recht erstaunliche Ergebnis.

 

Bei der besagte Phishing-Mail handelte es sich um die übliche Masche, angebliche, noch offene Forderungen durch eine Anwaltskanzlei eintreiben zu wollen - ein typischer Fall halt.

 

Der Text der Mail war in fehlerfreiem Deutsch, sah recht ansprechend aus und kam daher auf den ersten Blick schon relativ glaubhaft rüber. Ein deutlicher Hinweis auf eine Phishing-Mail war natürlich wieder die unpersönliche Anrede und natürlich die Tatsache, dass solche Schreiben in Deutschland immer noch auf dem Postweg zugestellt werden.

 

Seit der Umstellung auf Linux machen solche Mails den Autor aber auch viel weniger nervös als vorher noch unter Windows, weil die in diesen Mails verwendeten Techniken zur Schädlingsverbreitung in der Regel auf Windows-Systeme abzielen und unter Linux schlicht und einfach nicht funktionieren.

 

Im Anhang der Mail war eine angebliche Rechnung als ZIP-Datei - also komprimiert zum selber auspacken. Also: Anhang in einen Ordner auf dem Desktop gespeichert und die Datei dort dann entzippt. Ergebnis: In der ZIP-Datei ist nochmals eine ZIP-Datei vorhanden! Das ist auch immer ein untrüglicher Hinweis auf einen mit einem Schädling verseuchten Anhang. Mit diesem Trick wird versucht die Virenscanner der großen Mail-Provider (GMX, Web.de, T-Online, usw.) zu umgehen, da diese oft bei mehrfach gepackten (verschachtelte) Archive nur die äußere ZIP-Datei öffnen um den Inhalt dann u scannen. Dies geschieht bei dem hohen Mail-Aufkommen hauptsächlich aus Performance-Gründen und auch um sog. ZIP-Bomben zu entgehen, die aus hundertfach ineinander geschachtelten ZIP-Dateien bestehen und Scanner dadurch gerne abstürzen lassen oder zumindest verlangsamen und die Speicherbelegung enorm in die Höhe treiben.

 

In dieser zweiten ZIP-Datei war dann endlich die angebliche Rechnung mit dem wunderschönen Namen "Rechnung - Beauftragter Rechtsanwalt Pay Online24 GmbH.com". Wie an der Dateiendung ".com" zu erkennen ist, handelt es sich jedoch nicht etwa um ein Dokument in Form eines PDF oder einer Word-Datei, sondern um ein direkt ausführbares Programm. Hier ist äußerste Vorsicht geboten!

 

Diese Programmdatei wurde dann vom Autor per Webbrowser direkt auf virustotal.com zur Online-Analyse hochgeladen. Virustotal.com ist ein kostenloser Service mit dem man verdächtige Dateien auf enthaltene Schädlinge prüfen lassen kann. Die Betreiber haben dort einen großen Park an Rechnern, auf denen praktisch alle auf dem Markt verfügbaren Viren-Scanner installiert sind. Diese ca. 50-60 Viren-Scanner analysieren dann die hochgeladene Datei und geben nach einigen Minuten dann das Ergebnis direkt im Browser aus.

 

Hier die recht erstaunlichen Ergebnisse der beobachteten Viren-Scanner

 

Ergebnis vom 28.10.15, ca. 21:00h (direkt nach Empfang der Phishing-Mail)

- nur 2 von 55 Viren-Scannern erkennen den Trojaner! (Kaspersky und McAfee)

 

Ergebnis vom 29.10.15, ca. 21:00h (ca. 24 Stunden später)

- schon 22 von 54 Viren-Scannern erkennen nun den Trojaner

- darunter nun auch Avast, Avira, Bitdefender, F-Secure, G-Data und Symantec

- wird aber immer noch nicht erkannt von: AVG, Panda, TrendMicro, F-Prot und Microsoft!

 

Ergebnis vom 30.10.15, ca. 11:00h (ca. 38 Stunden später)

- 26 von 56 Viren-Scannern erkennen nun den Trojaner

- darunter nun auch AVG und Panda

- wird aber immer noch nicht erkannt von: TrendMicro, F-Prot und Microsoft!

 

Ergebnis vom 31.10.15, ca. 21:00h (ca. 72 Stunden später)

- 36 von 56 Viren-Scannern erkennen nun den Trojaner

- darunter nun auch TrendMicro und F-Prot

- wird aber immer noch nicht erkannt von: Microsoft!

 

Bei den beobachteten Viren-Scannern wurden folgende bekannte Hersteller durch den Autor ausgewählt, die in der Regel auch so bei unseren Kunden anzutreffen sind - in alphabetischer Reihenfolge:

 

Avira, Avast, AVG, BitDefender, F-Secure, F-Prot, G-Data, Kaspersky, McAfee, Microsoft, Panda, Symantec, TrendMicro

 

Fazit zum Testergebnis

 

Wie sich aus dem Verlauf der Erkennungsraten sehen lässt, ist die Zeit hier ein wesentlicher Faktor. Das bedeutet vor allem: Je länger man eine vermutliche Phishing-Mail ungeöffnet erst einmal im Postfach belässt, um so höher ist später die Wahrscheinlichkeit, dass der hoffentlich vorhandenen Viren-Scanner den darin enthaltenen Schädling auch erkennt. Gleiches gilt vermutlich auch für in solchen Mails enthaltene Links auf Webseiten auf denen dann erst die Schädlinge lauern.

 

Ein praktikables Minimum sollten 24 Stunden sein, danach erkennen in der Regel die guten am Markt befindlichen Antivirus-Lösungen die Schädlinge. Wie man jedoch erkennen kann hängen einige bekannte Hersteller in diesem Test hinterher. Hier fallen die Scanner von AVG, Panda, TrendMicro, F-Prot und vor allem Microsoft auf.

 

Besonders die in Windows integrierte Antivirus Lösung von Microsoft ist in diesem Sinne als vollkommen unzureichend anzusehen was auch in weitaus umfangreicheren Test sehr oft Bestätigung findet.

 

Als weiteres Ergebnis kann man feststellen, dass solche Phishing-Mails durchaus Erfolg haben können, wenn der User ungeduldig ist und eine solche Mail nicht schon an anderen typischen Merkmalen erkennt und löscht, sondern den Anhang tatsächlich öffnet oder einen Link in der Mail anklickt.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


11.12.2015

Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch! Teil 3


Und weiter geht es mit dem Linux-Selbstversuch - nach der Installation ist vor der Installation!


Nach der Installation des Systems, die auf einem einigermaßen modernen Rechner in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauert, erwartet den Neu-Linuxer ein sauberes und aufgeräumtes System mit den üblichen Standardeinstellungen, die bei so ziemlich jeder aktuellen Linux-Distribution für den alltäglichen Gebrauch passen und auch auf Anhieb verständlich sind.

 

Wie bei jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche gibt es eigentlich immer die gleichen Elemente zur Bedienung, die halt nur etwas anders aussehen. Programm-Icons auf dem Desktop startet man per Doppel-Klick, es gibt auch eine Schnellstartleiste aus der heraus es auch per Einfach-Klick geht, es gibt ein Programm-Menü, Fenster können minimiert, maximiert und beliebig vergrößert werden, usw. - alles nichts Neues für den Windows-Nutzer.

 

Die Installation weiterer Software-Pakete

Im Standardumfang einer modernen Linux-Distribution ist alles enthalten, was man für das Surfen im Internet, E-Mail und auch das Home-Office braucht. Es gibt also ein bereits installiertes LibreOffice, als Browser den Mozilla Firefox und als E-Mail Client oft den Mozilla Thunderbird bereits mit installiert. Weitere Software für das Abspielen von Multimedia-Dateien, Programme für Downloads, Chat und Bildanzeige sind auch reichlich vorhanden und einsatzbereit.

 

Weitere Software gibt es für Linux ins Hülle und Fülle, man muss nur wissen wo und wie die Software heisst - das Hauptproblem für den interessierten Umsteiger. Doch wo sucht man da am besten?

 

Jede Distribution hat einen eigenen, speziell dafür verantwortlichen, Anwendungsmanager über den man zentral Software installiert und auch deinstalliert. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dies als erfahrener Nutzer manuell zu erledigen, wovon man als Anfänger jedoch vorerst lieber die Finger lassen sollte.

 

Hat man den Anwendungsmanager gefunden und gestartet, bietet dieser einem eine Fülle von Sofwtarepaketen zur Installation an - unter Linux sind das oft beeindruckende Zahlen im hohen fünfstelligen Bereich - aber keine Panik, aus den ca. 75.000 Paketen sind es oft nur eine handvoll, die wirklich in Frage kommen und die auch in den nach Kategorien unterteilten Listen idealerweise besonders als Empfehlung hervorgehoben sind.

 

Die große Zahl an Paketen rührt daher, dass auch jede Hilfsanwendungen und Komponente, die zu umfangreichen Paketen gehört mitgezählt wird unter Linux - die realen Zahlen an sinnvoll nutzbaren eigenständigen Software-Paketen liegt weit darunter.

 

Die Installation zusätzlicher Software ist denkbar einfach: in den Listen einfach das gewünschte Paket anklicken, evtl. noch die beschreibung dazu lesen und die Bewertung der Nutzer und dann auf den Knopf "Installieren" klicken. Wie unter Windows werden sie dann nach dem Administrator-Kennwort gefragtum die Aktion zu bestätigenund Linux sagt ihnen dann, welche Pakete und auch benötigten abhängigen Pakete dann installiert werden. Die Installation selbst geschieht dann vollautomatisch und nach einigen Minuten steht ihnen die Software sofort zur Verfügung - den von Windows danach benötigten Neustart werden sie unter Linux nicht erleben - eine angenehme Neuerung!

 

Auch hat der zentrale Anwendungsmanager einen wesentlichen weiteren Vorteil: alles was sie darüber installieren wird automatisch mit Updates versorgt! Das bedeutet, dass sich ihr Linux von nun an selbst darum kümmert, die installierte Software aktuell zu halten! Keine 30 verschiedenen Update-Prozesse mehr für jedes einzelne Programm - nur noch zentral ab und zu den Updateprozess des Anwenungsmanagers als Nutzer bestätigen, wenn es mal wieder etwas Neues gibt und das war's, alles andere geschieht im Hintergrund und stört überhaupt ncicht mehr beim Arbeiten.

 

Ein kleiner Haken ist jedoch vorhanden. Die Softwarepakete werden unter Linux in der Regel passend zur jeweiligen Version der Distribution gepflegt. Das bedeutet, dass eine Distribution, die auf Langzeit-Support ausgelegt ist (im allgemeinen 5 Jahre) nicht immer die aktuellste Software im Anwendungsmanager anzeigt. Das ist jedoch nur für Nutzer von Nachteil, die unbedingt auf die neuesten Funktionserweiterungen einer bestimmten Software gewartet haben oder diese gar dringend benötigen. Die nicht so ungeduldigen werden dafür mit stabiler, ausgereifter und zum Betriebssystem passender Software belohnt.

 

Empfehlenswerte Software-Pakete

 

Zu empfehlen sind: Mozilla Thunderbird als E-Mail-Client, VLC Media Player als universeller Multimedia-Player, Gimp zur Bildbearbeitung - praktisch der Photoshop unter Linux, Scribus als DTP-Programm und Inkscape als Zeichenprogramm für Vektorgrafiken. Für die Bildverwaltung gibt es auch hier das bekannte Picasa von Google. Wer Dateien für Webhosting hoch- oder runterladen muss oder sonst ein FTP-Client benötigt sollte Filezilla installieren und für die MP3-Sammlung inkl. Verwaltunf von externen MP3-Playern empfiehlt sich Clementine. Es ist also alles da was man braucht und vor allem gibt es die genannte Software auch für Windows, so dass man den Umstieg vorher schon unter Windows beginnen kann, indem man die Software dort schon installiert und ausprobiert.

 

Fazit bisher

 

Der Autor vermisst bisher fast gar nichts (einzig IrfanView als geniales, kleines Bildanzeige-, Konvertierungs- und Bearbeitunstool sucht immer noch vergeblich sein Pendant unter Linux), weil er die oben genannte Software als Anhänger der Open-Source Bewegung schon seit Jahren kennt und nutzt.

 

Die tägliche Arbeit mit Linux erweist sich als fast schon "unspektakulär langweilig" - will meinen, es gibt nebenbei eigentlich nichts mehr zu tun, weil nicht gleich bei jedem Programmstart die Meldung erscheint, dass ein Update vorhanden ist oder aus dem Tray irgendwelche Popups mit Update-Hinweisen aufpoppen und Windows deswegen mal wieder neu gestartet werden will. Außerdem fühlt man sich relativ sicher unter Linux, die Meldungen über Viren und Sicherheitslücken unter Windows kann man getrost ignorieren und sich entspannt zurücklehnen.

 

Unter Linux meldet die Aktualisierungsverwaltung unten rechts im Tray nur dezent per Icon, dass es Updates für irgendetwas gibt - man kann das dann ignorieren und einfach wenn man Zeit hat mal kurz anklicken um zu schauen, für welche Pakete Updates vorhanden sind - wie schon gesagt, das gilt für das Betriebsystem selbst und alle installierten Programme zentral! Ein Klick auf "Ok" und die Eingabe des Administrator-Kennworts genügt dann um die Updates alle auf einen Rutsch installieren zu lassen. Dies geschieht dann aber komplett und störungsfrei im Hintergrund - man muss nichts mehr bestätigen oder anklicken und auch nicht das System neu starten - eine Wohltat im Vergleich zu Windows.

 

Ausblick auf Teil 4

 

In Teil 4 gehen wir aber auch auf die individuelle Konfiguration und Anpassung der Oberfläche und die Installation von aktueller Sofwtare wie LibreOffice und Gimp ein und auch, wie man z.B. Software installiert, die gar nicht im Anwendungsmanager vorhanden ist.

 

Bisher erschienene Teile der Artikelserie:

Opens internal link in current windowTeil 1: Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch!
Opens internal link in current windowTeil 2: Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch!


Bei Fragen und Anregungen zum Artikel erreichen Sie uns unter:  0 89 / 790 10 33.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


14.10.2015

Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch! Teil 2


Und weiter geht es mit dem Linux-Selbstversuch - hier nun die Installation des Systems und die ersten Schritte in der neuen Umgebung.


Etwas Grundlegendes vorweg: es gibt zur Zeit zahlreiche Linux-Distributionen, die sehr gut für Anfänger geeignet sind und die alle durchweg die Rolle eines normalen, privaten "Büro-Rechners" und "Surf-Station für's Internet" sehr gut erfüllen und vom Start weg komplett ausgestattet sind.

 

Diese Linux-Distributionen sind z.B. Ubuntu, Linux Mint oder auch openSuse sowie deren jeweilige Versionen mit alternativen Desktop-Oberflächen (z.B. Kubuntu, Xubuntu, Linux Mint Cinnamon, Linux Mint Mate, usw.)

 

Die Installation und die Vorbereitung davor

Wer einen möglichst sanften Übergang zur Linux-Welt vollziehen möchte, sollte schon vorher unter Windows einige Vorbereitungen treffen.

 

Hier hilft es ungemein, wenn man schon vorher möglichst nur freie Software wie z.B. LibreOffice/OpenOffice (statt z.B. Microsoft Office) oder Mozilla Firefox (statt Internet Explorer) oder den Mozilla Thunderbird für E-Mail (statt z.B. Outlook) eingesetzt hat.

 

Ist dies der Fall, ist der Umstieg denkbar einfach, weil es diese Software auch unter Linux gibt und die Konvertierung der vorhandenen Dokumente und Dateien später entfällt.

 

Wer diese Software vorher unter Windows noch nicht genutzt hat, sollte sich eventuell überlegen diese schon vorher parallel unter Windows zu installieren um dann seine Dokumente (Word, Excel, E-Mails, etc.) in Ruhe zu überprüfen und ggf. anzupassen, bevor er zu Linux wechselt, weil dieser Schritt im gewohnten Windows dann leichter zu bewerkstelligen ist.

 

Danach muss man sich grundsätzlich um seine Nutzdaten kümmern, also alle Dokumente und Dateien, die man erstellt hat. Diese müssen vorab auf ein externes Medium gesichert werden, damit man sie später auch wieder einspielen kann. Hierfür eignet sich ein genügend großer USB-Stick oder auch eine USB-Festplatte.

 

Das Installationsmedium erstellen

 

Der klassische Weg ein neues Betriebssystem zu installieren ist der, den optischen Datenträger (CD, DVD) einzulegen und das System davon beim Start booten zu lassen um dann die Installation damit durchzuführen.

 

Für alle o.a. Linux-Distributionen kann man sich ein sog. Abbild (ISO-Image) eines solchen Installations-Datenträgers kostenlos auf der jeweiligen Webseite herunterladen. Danach muss dieses ISO-Image nur noch auf einen CD- oder DVD-Rohling gebrannt werden. Dazu kann man praktisch jede Brennsoftware nehmen, die i.d.R. auch schon auf dem Rechner installiert ist. Wenn nicht, gibt es dafür auch kostenlose Programme im Internet.

 

Für Rechner ohne optisches Laufwerk gibt es die Möglichkeit mit kleinen, kostenlosen Hilfsprogrammen einen USB-Stick als Installationsmedium zu erzeugen.

 

Da die jeweiligen Anleitungen zum Herunterladen und Erstellen den Umfang des Artikels hier sprengen würden können Sie sich bei Bedarf gerne an uns wenden.

 

Die Installation

 

Hat man das Installationsmedium erstellt, legt man dieses ein (oder steckt es an) und bootet den Rechner davon. Hierfür ist ggf. eine Tastenkombination beim Start des Rechners notwendig (F11, F12 oder ESC, usw.) Näheres dazu finden Sie im Handbuch des Rechners oder auf den Support-Seiten der Herstellers.

 

Im Idealfall bootet das System dann vom Installationsmedium und startet ein komplett lauffähiges Linux als sog. Live-CD. Sie können also schon vor der eigentlichen Installation das neue System ausprobieren und testen, ob z.B. ihre Hardware korrekt erkannt wird. Die Hardwareunterstützung heutiger Linux-Distributionen ist heute in der Regel sehr gut und teilweise besser als noch unter Windows 7 oder Vista und macht eigentlich nur bei relativ exotischer Hardware noch Probleme.

 

Nachdem das System erstmals vollständig gestartet ist, sollten sie zuerst überprüfen, ob eine Internetverbindung besteht. Dazu können Sie entweder den Rechner mit einem Netzwerkkabel mit Ihrem Router verbinden oder auch per WLAN. Genau wie unter Windows genügt ein Klick auf das kleine Netzwerksymbol im System-Tray um sich dort mit den verfügbaren Netzwerken zu verbinden. Das ist auch nicht schwerer als mit einem Tablet oder Smartphone unter iOS oder Android und sollte Ihnen keine Angst bereiten.

 

Es empfiehlt sich die Internetverbindung vorher zu testen, damit bei der späteren Installation gleich die aktuellsten Pakete und Updates heruntergeladen und installiert werden. Grundsätzlich funktioniert die Installation jedoch auch ohne Internetverbindung.

 

Die Installation selbst beginnen Sie einfach mit dem Doppelklick auf das Icon auf dem Desktop [Initiates file downloadBild 1]. Danach startet ein kleiner Installations-Wizard [Initiates file downloadBild 2], der Sie durch die Installation führt [Initiates file downloadBild 3] und nur wenige Eingaben von Ihnen erfordert [Initiates file downloadBild 4]. Diese Angaben sind Benutzername, Name des Rechners, das Land und die Spracheinstellungen sowie die Zeitzone. Viel mehr ist auch nicht anzugeben und im Zweifelsfall können Sie den Voreinstellungen schon vertrauen.

 

Während der Installation können Sie übrigens ganz normal weiter am Rechner arbeiten - also im Internet surfen, die Einstellungen oder Software ausprobieren, usw. [Initiates file downloadBild 5]

 

Sie können den ganz radikalen Schritt wählen und das System als Ersatz für das vorherige Windows installieren oder auch als sog. Dual-Boot-System neben dem Windows-System - dann können Sie nach der Linux-Installation beim Start des Rechners zukünftig auswählen, welches System sie starten wollen [Initiates file downloadBild 6].

 

Im dritten Teil können Sie etwas über die empfehlenswerten Einstellungen und zusätzliche Software, die man installieren sollte nach dem man den Rechner erstmalig neu gestartet hat [Initiates file downloadBild 7].

 

Bisher erschienene Teile der Artikelserie:

Opens internal link in current windowTeil 1: Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch!

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Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


05.10.2015

Die Gewinner aus unserer September Aktion!



 

In unserer September-Aktion gab es unter allen im September ausgestellten Rechnungen drei offizielle Münchner Wiesn-Spezialitäten zu gewinnen.

 

Am Montag, den 05. Oktober 2015 fand in den Räumen der d·bug GmbH nun die Verlosung mit folgendem Ergebnis statt:

  • der 1. Preis - ein offizieller Oktobefest Steinkrug 2015 (1 Liter) geht an die d·bug Rechnungs-Nummer 20150352 (J. Baumgartner GmbH)

  • der 2. Preis - ein offizieller Oktobefest Glaskrug 2015 (1 Liter) geht an die d·bug Rechnungs-Nummer 20150319 (Herr Loichinger)

  • der 3. Preis - ein offizielles Oktobefest Kaffee-Haferl 2015 geht an die d·bug Rechnungs-Nummer 20150341 (Redaktion Umweltberatung Havlik)

Wir sagen: "Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!" und wünschen viel Spaß mit den Preisen, die Ihnen demnächst persönlich von einem d·bug Mitarbeiter überreicht werden.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


14.09.2015

Umstieg auf Linux - ein Selbstversuch!


Wie wir inzwischen alle wissen, versucht Microsoft aktiv und mit viel Engagement Windows 10 beim Anwender zu etablieren. Alle Windows 7 und Windows 8.1 Nutzer können innerhalb eines Jahres kostenlos umsteigen - also noch bis zum 26.07.2016.


Was wir aber inzwischen auch erfahren haben ist, dass Windows 10 sehr viel mehr Online-Funktionalität hat als einem bedachten Anwender manchmal lieb sein kann. Hinzu kommt, dass man vieles davon auch gar nicht abstellen kann und man bei Windows 10 sehr auf der Hut sein muss, wo welche Daten evtl. landen. Ein Albtraum aus Datenschützer-Sicht und auch für jeden Anwender, der sensibel mit den eigenen Daten umgehen will oder gar muss im Firmenumfeld.

 

Was kommt nach Windows 7?

Gerade unsere Geschäftskunden setzen fast ausschließlich noch Windows 7 ein, das ja noch bis 2020 von Microsoft mit Sicherheitsupdates unterstützt wird. Ganz bewusst haben viele der Firmenkunden nicht auf Windows 8.1 migriert, weil Ihnen zum einen die neue Oberfläche nicht gefallen hat, zum anderen aber die vielen Online-Funktionalitäten nicht geheuer sind. Mit Windows 10 wird es zwar hinsichtlich der Oberfläche wieder besser, weil Microsoft sich dem Kundenwunsch gebeugt hat, aber schlucken muss man dann die Kröte mit der neuen, allumfassenden Online-Strategie: alles will irgendwie ins Netz unter Windows 10 und man muss aufpassen, dass man nicht versehentlich Daten irgendwo in der Cloud bei Microsoft speichert, die man dort gar nicht haben will oder dort nach deutschem Datenschutzrecht evt. gar nicht speichern darf!

 

Unser d·bug Team hat das Thema bereits mehrfach kontrovers diskutiert. Denn wir möchten unseren auf Sicherheit und Datenschutz bedachten Kunden für die Zukunft nur Empfehlungen geben, die wir ruhigen Gewissens vertreten können.

 

Trotz unsere langjährigen Unix-Erfahrung (unsere Geschäftsführer (ggf. Mitarbeiter) sind Linuxer der ersten Stunde) haben wir uns aber bisher auch immer schwer getan Linux als echte Desktop-Variante, also richtigen Windows-Ersatz zu sehen.

 

Daher war es einfach an der Zeit, einen Selbstversuch zu starten und die Tauglichkeit von Linux als Desktop-Betriebssystem erneut zu bewerten - dies hat der Autor des Artikels auf seinem privaten PC übernommen, der vorher ein liebgewonnenes und sorgsam gepflegtes Windows 7 Professional auf seinem privaten Desktop-PC laufen hatte mit zahlreichen Programmen aus dem Office- und auch Grafikbereich.

 

Nachdem diverse Linux-Distributionen im Laufe der Jahre immer mal wieder getestet wurden um dann doch beim altbewährten Windows 7 zu bleiben, war es am Sonntag den 30.08.2015 dann soweit: Rechner gestartet und schon wieder Meldungen über Updates hier und da und Sicherheitslücken dort und eigentlich wollte man doch nur eine Online-Überweisung durchführen.

 

"Jetzt reicht es! Linux bekommt eine faire Chance! - Ich bin es Leid!"

 

Gesagt, getan. Die neueste Linux Mint Distribution lag schon länger im Download-Ornder und wollte getestet werden - dann jetzt aber richtig!

 

Kurze Überlegung, welche Daten vorab zu sichern sind und dann Augen zu und durch!

 

Ein USB-Stick mit Linux drauf war schnell erstellt und dann ging es auch schon los mit der Installation.

 

Was verspricht man sich davon?

 

Das Ziel soll ein benutzbares Desktop-System sein, mit dem alle Aufgaben wie zuvor auch durchgeführt werden können - also Surfen im Internet, E-Mails senden und empfangen, Homebanking, etwas Grafikbearbeitung und Desktop-Publishing und auch Pflegen und Hegen der Audio- und Video-Sammlung mit etwas Videobearbeitung nebenbei.

 

Dazu soll das System sich aber bitteschön selbst pflegen und auch sicher sein! Wir haben schließlich 2015 und sind sensibel gegenüber Datenklau, Sicherheitslücken, usw. - mit Windows wurde der Pflegeaufwand zuletzt unlgaublich hoch und wenn man wie der Autor leider beruflich vorbelastet und sensibilisiert für all die Gefahren ist, hat man zuletzt stets irgendwie ein ungutes Gefühl und macht sich Gedanken über die Zukunft mit Windows ob des Weges, den Microsoft nun mit Windows 10 eingeschlagen hat.

 

Linux bietet ja gerade hier durch die integrierte Paket- und Updateverwaltung und sein von Grund auf wesentlich sicheres Design erhebliche Vorteile, die sich in gesparter Lebenszeit zeigen sollten. Keine Updates von wieder 10 unterschiedlichen Programmen mehr, keine neuen hochkritischen Sicherheitslücken mehr, keine Schädlinge und Trojaner, die es auf einen abgesehen haben und kein Virenscanner und Browserschutz-Module mehr!

 

Einfach ein simples wartungsarmes und sicheres System besitzen, das einen seine alltägliche Arbeit schnell und effizient machen lässt - das war des Ziel für die Umstellung!

 

Ob es und wie es klappt, können Sie hier demnächst im zweiten Teil lesen!

Bei Fragen und Anregungen zum Artikel erreichen Sie uns unter:  0 89 / 790 10 33.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


06.08.2015

Die d·bug GmbH bildet wieder aus


 

Verstärkung des d·bug Teams

 

Seit dem 01.08.2015 hat sich das d·bug Team verstärkt und bildet wieder einen jungen Fachinformatiker mit Fachschwerpunkt Systemintegration aus.

 

Wir haben uns ganz bewusst für die Schaffung eines Ausbildungsplatzes entschieden - zum einen um damit das Team zu verstärken und zum anderen, um den eigenen Nachwuchs persönlich nach unseren hohen Qualitätskriterien auszubilden.

 

Wir freuen uns, Ihnen unseren neuen Kollegen Opens internal link in current windowPascal Kontschan hiermit offiziell vorstellen zu können und hoffen, Sie bringen unserem neuen Kollegen das gleiche Vertrauen entgegen, dass Sie dem Rest des Teams nun schon seit mehreren Jahren entgegenbringen.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


27.07.2015

Windows 10 kommt bald!


Windows 10 wird offiziell am am 29. Juli freigegeben und als Aktion von Microsoft als kostenloses Update an alle Windows 7 und Windows 8.1 Besitzer verteilt - wenn man möchte und wenn man sich für das kostenlose Upgrade registriert hat.


Über das Icon, das sich dabei bei den Besitzern von Windows 7 und Windows 8.1 seit einiger Zeit im System Tray, also in den Benachrichtigungen unten rechts neben der Uhr, eingenistet hat, kann man das Upgrade anstoßen, wenn man möchte.

 

Einen Zwang zum Update gibt es aber nicht!

Das kostenlose Upgrade ist nach dem offiziellen Erscheinungstermin von Windows 10 ein Jahr lang möglich - man kann sich also bis 29.07.2016 Zeit lassen, bevor man sich die Aktualisierung für Windows 10 holt und installiert.

 

Nach Ablauf der einjährigen Frist für das kostenlose Upgrade muss man dann ein Vollversion kaufen, die dann je nach Version bei ca. 100,- bis 280,- EUR liegen wird.

Wir empfehlen: Vorerst Ruhe bewahren und erst einmal abwarten! Es bleibt 1 Jahr lang Zeit kostenlos auf Windows 10  umzusteigen und man sollte die Aktion nicht ungeplant und ohne vorheriges Backup starten!

 

Beim Upgrade wird die aktuelle Windows Version im laufenden System auf das aktuelle Windows 10 aktualisiert. Aber erst nachdem man die Aktualisierung durchgeführt hat, kann man das System später auch mit einer kompletten Neuinstallation von Windows 10 sauber neu aufsetzen - dies bedeutet insgesamt natürlich einen größeren Aufwand.

 

Es gibt aber auch einige weitere Nachteile, die durch ein Upgrade ausgelöst werden. So entfällt z.B. das Windows Media Center, die Fähigkeit zum Abspielen von Video-DVDs und es gibt auch keine Desktop-Gadgets mehr!

 

Wer diese Features also bisher genutzt hat, sollte sich das vorher überlegen, wobei es als Ersatz einige Lösungsmöglichkeiten gibt, die wir Ihnen anbieten können.


Bei weiteren Fragen zum Upgrade auf Windows 10 erreichen Sie uns unter:  0 89 / 790 10 33.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


08.07.2015

Informationsveranstaltung zur Schulserverlösung logoDIDACT


Am Dienstag, den 14.07.2015 gestaltet die d·bug GmbH als Partner zusammen mit der SBE network solutions GmbH eine Roadshow zur Schulserverlösung logoDIDACT.

 

Die Präsentation mit Live-Demo findet am 14.07.2015 in der ORBIS – das Seminarraumkonzept GmbH in Oberschleißheim statt.


Mit mehr als 1800 Installationen bundesweit ist logoDIDACT die Nummer 1 an deutschen Schulen. Nicht nur große Schulträger und Städte wie Berlin, Köln und Bielefeld setzen flächendeckend auf diese Komplettlösung, sondern auch Hunderte kleine Schulen im In- und Ausland.

 

Bei Interesse an der Veranstaltung können Sie sich gerne über die Website von SBE networks Opens external link in new windowanmelden - wir würden uns freune, Sie dort begrüßen zu können!


03.06.2015

Windows 10 reservieren!?


Seit Montag, den 01.06.2015 können Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 das kostenlose Upgrade auf Windows 10 "reservieren" - dies zumindest sagt einem das neue kleine Windows-Logo unten rechts im System-Tray neben der Uhrzeit.

 

Dabei handelt es sich jedoch nur um eine mögliche Voranmeldung, damit man das neue Betriebssystem zum offiziellen Freigabetermin am 29. Juli auch sofort nutzen kann - wenn man möchte.


Das Icon, das sich dabei bei den Besitzern von Windows 7 und Windows 8.1 im System Tray, also in den Benachrichtigungen unten rechts neben der Uhr, eingenistet hat, ist außerdem ziemlich hartnäckig, denn auch wenn man die vorgeschlagene Reservierung vornimmt, bleibt es weiterhin im Vordergrund eingeblendet - das wird manche nicht stören, andere dagegen schon.

Einen wirklichen Zwang, die Reservierung durchzuführen, gibt es nicht!

Das kostenlose Upgrade ist nach dem offiziellen Erscheinungstermin von Windows 10 ein Jahr lang möglich - man kann sich also bis 29.07.2016 Zeit lassen, bevor man sich die Aktualisierung für Windows 10 holt und installiert.

Das Windows-Symbol, das Microsoft seit dem vergangenen Wochenende aktiviert hat, ist also vorerst in erster Linie nur eine Werbeaktion von Microsoft, die etwas verwirrend ist.

Sollte Sie das Symbol zu sehr stören, gibt es Mittel und Wege es auch wieder loszuwerden - vermutlich wird das Symbol aber nach einiger Zeit auch von alleine wieder verschwinden.

Wir empfehlen: Ruhe bewahren und erst einmal abwarten! Es bleibt 1 Jahr lang Zeit kostenlos auf Windows 10  umzusteigen und man sollte die Aktion nicht ungeplant und ohne vorheriges Backup starten!

Bei weiteren Fragen zum Upgrade auf Windows 10 erreichen Sie uns unter:  0 89 / 790 10 33.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


11.05.2015

d.bug zum Thema Sicherheit und IT für I/2015


Wir wollen mit diesem IT-Bericht einmal das erste Quartal dieses Jahres für Sie zusammenfassen und bewerten.

 

1. Verschlüsselung - ein aktueller Stand

Seit dem Bekanntwerden der allumfänglichen Überwachung durch die Geheimdienste, Staatsorgane und andere Organisationen bis hin zu Hackern und gewöhnlichen Internet-Kriminellen ist das Thema Verschlüsselung in aller Munde und es hat sich auch recht viel getan in dem Bereich.

 

Mittlerweile sind praktisch alle großen E-Mail Anbieter in Deutschland komplett auf verschlüsselte Verbindungen zu ihren Mail-Servern und auch den verschlüsselten Transport der Mails untereinander gewechselt, so dass zumindest das Mitlesen der Mails auf dem Transportweg nicht mehr ohne weiteres möglich ist.

 

Dies gilt auch für die großen Webmail-Portale, die inzwischen durchweg automatisch auf gesicherte Webseiten umschalten. Dieser Trend setzt sich auch bei immer mehr anderen großen Websites durch und praktisch kaum ein Anbieter oder Dienstleister mit Shop wickelt Geschäfte noch über ungesicherte Websites ab.

 

Es lohnt sich aber trotzdem, die Adressleiste des Browsers gelegentlich zu überprüfen und nachzusehen, ob die aktuelle Verbindung per SSL/TLS-Verschlüsselung gesichert ist.

 

2. Windows Vista, 7, 8, 8.1 und 10

Seit über einem Jahr wird Windows XP und auch Microsoft Office 2003 nicht mehr von Microsoft unterstützt und verschwindet zusehend von der Bildfläche - das ist auch gut so, weil es keine Sicherheitsupdates mehr gibt und ein solcher Rechner früher oder später schutzlos gegen das Ausnutzen von bekanntgewordenen Sicherheitslücken ist. Ein Windows XP Rechner gehört einfach nicht mehr ins Internet!

 

Windows Vista wird noch bis Anfang 2017 von Microsoft mit Sicherheitsupdets versorgt und der Nachfolger Windows 7 noch bis mindestens 2020 - hier gibt es vorerst keinen Handlungsbedarf und viele Privat- und auch Geschäftskunden setzen hier bisher weiterhin auf Windows 7 als stabile und ausgereifte Windows-Plattform.

 

Windows 8 hat recht viel Kritik einstecken müssen und auch das schnell veröffentlichte Update auf 8.1, mit dem Microsoft versucht hat nachzubessern, konnte nicht durchweg überzeugen. Die Anwender scheuen die neue Kacheloberfläche, die eigentlich auch nur auf einem Tablet wirklich gut funktioniert und im Alltagsbetrieb als Desktop-Arbeitsrechner eher hinderlich ist.

 

Eine kleine Anmerkung dazu: Als Dell-Partner können wir ihnen aber noch sehr viele Dell Modelle mit einem vorinstalliertem Windows 7 anbieten, wobei die Rechner selber schon eine Windows 8.1 Lizenz inkl. Windows 8.1 Datenträger besitzen. Sie können dann in 2-3 Jahren auch problemlos auf Windows 8.1 umsteigen mit diesen Rechner.

 

Alles besser machen soll dann jetzt Windows 10 (Anmerkung: Windows 9 wird es nicht geben): Das Startmenü kehrt zurück, wenn auch leicht verändert, die Kacheloberfläche soll sich weitestgehend komplett deaktivieren lassen, es gibt virtuelle Deskops (so wie unter Linux), und noch einige Neuerungen und vor allem soll Windows 10 auf nahezu allen Geräten laufen - also vom Handy, Tablet bis hin zu normalem PC und die Universal Apps sollen dann auf allen Geräteklassen ohne weitere Anpassung laufen.

 

Windows 10 soll vermutlich noch diesen Sommer erscheinen und Micorsoft hat angekündigt, dass man als Besitzer einer Windows 7 oder Windows 8 Lizenz im ersten Jahr kostenlos auf Windows 10 upgraden können soll. Das Upgrade soll dann uneingeschränkt und ohne weitere Kosten ohne Zeitbegrenzung laufen.

 

Auch wird Windows 10 vermutlich das vorerst letzte Windows sein, weil Microsoft angedeutet hat, dass Windows 10 in Zukunft durch permanente kleinere Updates erweitert und angepasst wird - praktisch wie unter Linux auch wird es keinen speziellen Patchday mehr geben, Updates erscheinen laufend und passen Windows immer weiter an. Man darf gespannt sein und wir werden sie weiterhin auf dem Laufenden halten.

 

3. Cyber-Kriminalität, Identitätsdiebstähle, gehackte E-Mail-Konten, usw.

 

Es gab zwar dieses Jahr nicht die großen Hacks, jedoch gab es laufend Meldungen, dass mal wieder ein Shop hier und dort gehackt wurde oder bestimmte Phishing-Mails die Runde machen, und, und, und.

 

Die Moral von der Geschicht': Begibt man sich ins Internet sollte man sehr gut aufpassen welche Daten man preisgibt und - man kann es nicht oft genug wiederholen - dass man sichere Passwörter und am besten verschiedene verwendet.

 

Grundsätzlich sollten sichere Passwörter mindestens 8 zeichen haben und aus groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und auch Sonderzeichen bestehen.

 

Wir haben bereits in folgendem Artikel schon Hinweise dazu gegeben - siehe hier.

 

4. Viren, AdWare und Co.

 

An der Lage bezüglich Computer-Schädlinge hat sich nicht so viel getan: Windows-Rechner sollten immer über eine ordentliche Anti-Virus-Software verfügen, MacOS X taucht nur langsam als lohnenswertes Ziel bei den Schädlingsentwicklern auf und bei Android ist man bei Verwendung offizieller Apps relativ sicher, obwohl ältere Android-Versionen inzwischen diverse öffentlich gemachte Sicherheitslücken aufweisen. Leider ist man hier auf den Hersteller angewiesen, der entsprechende Android-Updates für ältere Geräte liefern muss - was kaum ein Hersteller macht. Bleibt im Extremfall nur die Wahl ein neues Gerät mit aktuellem Android zu erwerben. Die Anti-Virus Apps für Android jedenfalls sind bisher alle relativ löchrig und der Schutz dadurch trügerisch, wie diverse Tests gezeigt haben.

 

Ein anderes Übel ist die sogenannte AdWare: Software, die mehr oder minder dadurch glänzt, dass sie den Benutzer mit Werbe-Popups nervt oder diverse Toolbars im Browser verankert, Startseiten ändet und Suchergebnisse verfälscht bzw, auf andere Ziele umleitet. Häufig installiert der Benuzer sich diese Plagegesiter jedoch selbst bei der Installation anderer Sofwtare.

 

Hier hilft leider nur sehr viel Erfahrung im Umgang mit dem Internet und der Installation von Software um nicht in die Falle zu tappen. Zwar ist AdWare in der Regel nicht direkt schädlich, jedoch strapaziert sie die Nerven des Benutzers ziemlich stark.

 

Um dem Befall mit AdWare vorzubeugen haben wir öfter die d.bug Monats-Aktion "Sicherer Browser" im Programm!

 

5. Hardware mit Sicherheitsproblemen

 

Wie bei den Meldungen zu gehackten Websites und Shops gibt es auch in Sachen Hardware laufend die eine oder andere Meldung zu kompromitierten Routern oder anderen Netzwerk-Geräten. Alle diese Meldungen aufzuführen würde den Rahmen des Beitrags sprengen.

 

Man kann jedoch eine Grundregel ableiten: Kaufen Sie Produkte namenhafter Hersteller, die sich in der Vergangenheit durch guten Service auch für ältere Geräte ausgezeichnet haben. Nutzen Sie die Update-Funktion dieser Geräte regelmäßig um bekanntgewordene Sicherheitslücken zu schließen.

 

Ein Ausblick für die Zukunft lässt eher Schlimmeres erwarten: Produktzyklen sind immer kürzer, alte Geräte werden nicht mehr gepflegt und mittlerweile bekommt jedes noch so kleine Gerät Netzwerkfunktionalitäten mit auf den Lebensweg - ob sinnvoll oder nicht! Dank dafür dem "Internet of Things" und den Produktentwicklern, die ihre Geräte mit Online-Funktionen ausstatten ohne über das notwendige Know-how zu verfügen, dies auch sicher zu gestalten - da wird noch so manches auf uns zukommen wo der IT-Experte nur ungläubig den Kopf schüttelt.

 

Bedenken Sie also schon beim Kauf neuer Geräte, ob sie solche Online-Funktionen benötigen und ob sie dem Gerät bei der Inbetriebnahme überhaupt ihr Netzwerk oder den Zugang zum Internet anvertrauen - im Zweifelsfall fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 

6. Fragen über Fragen

 

Generell stehen wir unseren Kunden jederzeit für Fragen zu allen relevanten Sicherheits-Themen gerne zur Verfügung - Sie müssen uns nur anrufen oder mailen.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


05.03.2015

Achtung: Festplatten gehen auch mal kaputt!


In den letzten Tagen hatten wir wieder gehäuft mit defekten Festplatten zu tun und möchten diese Gelegenheit nutzen einmall mehr darauf hinzuweisen, dass Festplatten sehr beanspruchte und empfindliche Bauteile sind, die einfach so kaputt gehen können!

 

Viele Kunden sind oft verwundert und fragen, wie das denn passieren konnte. Dazu muss man wissen: In einer Festplatte dreht sich eine Metallscheibe mit teilweise bis zu 7200 Umdrehungen pro Minute und das tagein tagaus! Daher ist es nicht verwunderlich, dass ein solches Bauteil auch mal kaputt gehen kann - wohl dem, der ein aktuelles Backup seiner Daten hat!

 

Oft kündigen sich Festplattendefekte jedoch vorher an - dazu muss man aber spezielle Software zur Überprüfung der wichtigsten Festplattenparameter verwenden. Nach einer solchen Prüfung kann man besser einschätzen, ob die Festplatte in Ordnung ist oder sich erste Anzeichen für eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit zeigen und man kann dann geeignete Maßnahmen ergreifen.

 

Aus diesem Grund bieten wir unseren Kunden diesen Monat die kostenlose Opens internal link in current windowAktion "Festplatte-Prophylaxe" an - zu Ihrer Sicherheit!

 

Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


26.01.2015

Sicherheitslücke im Adobe Flash Player Plugin!


Sicherheitslücke im Adobe Flash Player Plugin!

 

Am 21.01.2015 wurde bekannt, dass es eine Sicherheitslücke im Adobe Flash Plugin für den Internet Explorer oder auch den Mozilla Firefox gibt. Die Sicherheitslücke erlaubt es Angreifern, beliebigen Schad-Code auf einem betroffenen Rechner zu installieren und wird inzwischen auch schon aktiv im Internet ausgenutzt.
 
Über den integrierten Update Mechanismus des Flash Player Plugins werden seit dem Wochenende schon neue Versionen des Plugins verteilt, die diese Sicherheitslücke schließen. Auf einigen Rechnern funktioniert dieses automatische Update jedoch manchmal nicht oder es wird vom Benutzer nach Hinweis und Aufforderung nicht eingespielt.
 
Die Updates stehen seit heute auch zum manuellen Opens external link in new windowDownload und zur Installation bei Adobe bereit - die Updates sollten Sie unbedingt einspielen!

 

Es schadet auch nicht diese Updates erneut zu installieren, wenn die Updates zuvor schon automatisch installiert wurden - im Zweifelsfall bitte einfach noch einmal installieren!
 
Dadurch wird das Flash Plugin auf die jeweils aktuellste Version aktualisiert, die von der Sicherheitslücke nicht mehr betroffen ist. Die Versionsnummer des Flash Plugins sollte danach mindestens die Version 16.0.0.296 zeigen.
 
Hinweis: Alle d·bug Update Service Kunden wurden bereits per E-Mail informiert und können in diesem Fall auch nach Terminabsprache mit Ihrem Rechner bei uns vorbeischauen um diese wichtigen Updates kostenlos und außer der Reihe von uns einspielen zu lassen.

Allen anderen Kunden sind wir natürlich auch gerne beim Einspielen der Updates behilflich, falls Sie sich die Installation selbst nicht zutrauen.
 
Bei Fragen zum Update stehen wir Ihnen wie gewohnt unter 089/7901033 telefonisch mit Rat und Tat zur Seite.


Mit den besten Grüßen

Ihr d·bug Team


07.01.2015

Ein gutes neues Jahr!


Wir wünschen allen ein gutes neues Jahr und einen guten Start in den Januar 2015!

 

Zur Ermunterung und Unterstützung für die guten Vorsätze im neuen Jahr haben wir für Sie eine nette Aktion zum stets aktuellen Thema "Datensicherung" geplant.

 

Nutzen Sie unsere Aktion und schieben Sie die wichtige Datensicherung nicht vor sich her!

 

Opens internal link in current windowd·bug Aktion: Datensicherung kostenlos!

 

Mit den besten Grüßen
Ihr d·bug Team


 

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